Hüftgelenk – Operation

Künstliche Hüft – Prothese

Eine Hüftgelenkoperation oder Hüftendoprothetik ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das geschädigte Hüftgelenk durch künstliche Materialien ersetzt wird.

Die Operation wird empfohlen, wenn andere Behandlungsmethoden versagt haben, die Hüfte steif und schmerzhaft ist und tägliche Aktivitäten nicht mehr möglich sind.

Die Ursache für Erkrankungen am Hüftgelenk können folgende sein: Osteoarthritis, Fehlstellung der Beine, Infektionen, Traumata oder andere seltene Gelenkserkrankungen.

Operation

Bei einer Totalhüftprothese kann der Eingriff bis zu 3 Stunden dauern. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt.

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1.) 2.) Nachdem das Hüftgelenk freigelegt ist, wird der Hüftkopf aus der Gelenkpfanne ausgekugelt und mit einer oszillierenden Säge gänzlich entfernt.

3.) 4.) Die Hüftgelenkpfanne wird ausgefräst und so präpariert, dass sich die Prothese gut einfügt. Diese besteht aus einer Metallschale mit Kunststoff- oder Plastikinlays. Dabei gibt es verschiedene Formen der Verankerung. Häufig ist die Einzementierung mit speziellem schnell härtendem Knochenzement. Daneben gibt es die Möglichkeit einer zementfreien Verankerung, wobei die Prothese entweder mit dem Knochen verschraubt oder in den Knochen eingeklemmt wird.

5.) 6.) Danach wird der Markraum des Oberschenkels stufenweise mit einer Formfräse abgearbeitet und so präpariert, dass ein Schaft exakt hinein passt. Auf diesen Schaft wird dann ein passender Hüftkopf aus Metall oder Keramik gesetzt.

Vorbereitung 

Es wird empfohlen, sich wenigstens einen Monat vor der Operation darauf vorzubereiten. Tests und ärztliche Untersuchungen werden vorgenommen. Es wird ebenfalls eine präoperative physikalische Therapie empfohlen, um den Grad der Schmerzen, die Bewegungsfähigkeit und die Strärke der Hüfte zu messen.

Der Aufbau der Hüfte

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, das eine Verbindung zwischen Beinen und Rumpf herstellt. Am Ende des Oberschenkelhalses sitzt der kugelförmige Hüftkopf (Caput femoris). Dieser liegt in der Hüftpfanne (Acetabulum) des Beckens. Drei Knochen bilden die Hüftpfanne: Darmbein, Schambein und Sitzbein. Eine dicke Knorpelschicht überzieht Hüftgelenkpfanne und Hüftkopf, wodurch die Reibungsintensität verringert wird. Stabilität garantieren starke Bänder und die Gelenkkapsel, die das gesamte Gelenk umgibt.

Nachdem das neue Gelenk auf seine Funktion überprüft wurde, kann die Wunde mit Hautklammern oder Nähten verschlossen werden. Diese werden 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder entfernt.

Eine Hüftgelenksoperation erfordert einen 5 bis 10 tägigen Krankenhausaufenthalt. Es werden Schmerzmittel und Entzündungshemmer verschrieben. Ein wichtiger Teil des Genesungsprozesses ist eine physikalische Therapie für die ersten 4 bis 5 Monate nach der Operation.

Es können Nebenwirkungen wie Übelkeit als Folge der Vollnarkose auftreten. Eine sichtbare Narbe bleibt auf dem Oberschenkel.

Kurzzeitrisiken beinhalten die Auskugelung der Prothese, Venenthrombose oder Infektionen. Als Langzeitrisiken können Entzündungen, Weichteilverknöcherung, Beinlängenunterschiede, Lösen oder Beschädigung der Prothese auftreten.

Minimal-invasive Chirurgie ist eine neue Technik, die es dem Orthopäden erlaubt, den Hüftgelenksersatz über einen wesentlich kleineren Einschnitt von lediglich 5 bis 9 cm einzubauen. Diese Methode ist gewebeschonend und hat den Vorteil einer kürzeren Operationszeit, der Verringerung postoperativer Schmerzen sowie einer schnelleren Erholung.

Hüftarthritis

Osteoarthritis bezeichnet eine Entzündung, die vom Knochen auf das Hüftgelenk übergeht, ein Problem, an dem viele Menschen im Alter leiden. Andere Ausdrücke für ein solches Krankheitsbild sind degenerative oder Abnutzungs-Arthritis. Unsere Orthopäden verfügenen über verschiedene Behandlungsmethoden, um Schmerzen zu verringern und die Bewegungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern.

Unter anatomischen Gesichtspunkten ist eine Hüftarthritis der Abbau der Gelenkknorpel, die das Kugelgelenk bedecken. Wird die Knorpelschicht abgerieben, wird der darunter liegende Knochen stärkerer Beanspruchung ausgesetzt und es kommt schlussendlich zum direkten Kontakt der knöchernen Gelenkanteile. Knochensporn oder Osteozyten können sich entwickeln. Die angrenzenden Knochen sind nicht mehr ausreichend geschützt und reagieren mit einer vermehrten Bildung von Knochensubstanz. Dies hat die Deformierung und Verdickung der Gelenke zur Folge.

Die Ursachen für eine solche Hüftarthritis können lange zurückliegende Verletzungen, Überbelastung und Skelettfehlstellungen sein. Es wird angenommen, dass die Krankheit in manchen Fällen auch genetischer Natur sein kann. Eine weitere Ursache ist die Hüftkopfnekrose, bei der der Oberschenkelknochenkopf einer verminderten Durchblutung ausgesetzt ist und abstirbt. Typische Symptome sind Schmerzen in den Gelenken, Humpeln und ein Verlust der Bewegungsfähigkeit, der schließlich zu einem versteiften Hüftgelenk führt.

Die Diagnose kann häufig allein aufgrund der Krankheitsgeschichte gestellt werden. Blut- und Röntgenbilder sind die vorherschendste Maßnahme zur Diagnosestellung, wobei zuweilen auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) herangezogen wird. Diese kann klären, ob ein Fall von Hüftkopfnekrose vorliegt.

Medikation

Die pharmakologische Behandlung beinhaltet hauptsächlich Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Medizinische Studien haben gezeigt, dass Glukosamine und Chondroitinsulfat ebenfalls hilfreich sein können. Diese weisen die gleichen Vorteile von entzündungshemmenden Präparaten auf, haben dabei aber weniger Nebenwirkungen. Außerdem können Kortisonpräparate oder –injektionen verabreicht werden.

Physikalische Therapie

Krankengymnastik, Dehnungübungen, Muskelaufbau und Wärme- und Elektrotherapie können helfen, Schmerzen und Symptome zu lindern.

Operation

In Fällen von fortgeschrittener Hüftarthritis ist eine Operation oft unumgänglich. Eine der bekanntesten Methoden ist dabei die Arthroskopie oder Gelenkspiegelung. Dabei wird eine Minikamera durch einen kleinen Einschnitt in das Gelenk eingeführt. Das Gelenk wird gespült, Knorpelreste werden entfernt und der Knorpel kann geglättet werden.

Osteotomie

Die Osteotomie ist ein Operationsverfahren, bei der Knochen gezielt durchtrennt werden, um Fehlstellungen des Hüftgelenks zu korrigieren. Ziel der Operation ist es, die fehlerhafte Winkelstellung zu berichtigen und somit den Druck auf die gesunde Seite der Hüfte zu verlagern. Man unterscheidet zwischen zwei Arten des Verfahrens. Bei Osteotomien am Oberschenkelknochen wird der Oberschenkelschaft durchtrennt, ein Knochenkeil entfernt und der Schenkelhals wieder fest mit dem Oberschenkelknochen verschraubt. Bei einer Becken-Osteotomie wird der Beckenknochen direkt über dem Hüftgelenk durchtrennt. Das Gelenk wird nach innen geschwenkt und mit Schrauben fixiert.

Vorteil dieser Methode ist der Erhalt des Hüftgelenks, wobei eine Totalhüftprothese um einige Jahre hinausgezögert werden kann.

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2019-03-21T12:46:55+00:00
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Sue B. Switzerland
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Von Ilara aus Helmstedt
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